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Es gibt Momente,

in denen Liebe nicht reicht.

 

Nicht, weil sie zu wenig ist –

sondern weil alte Muster lauter werden.

 

Genau hier beginnt Beziehung:

wenn wir hinschauen

und Verantwortung für unseren eigenen Anteil übernehmen.

 

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Vielleicht erkennst du dich hier wieder:

 

  • Konflikte im Alltag, die immer wiederkehren – beim Anziehen, Zähneputzen oder Medienkonsum

  • Wut, Rückzug oder andauernde Streitigkeiten unter Geschwistern

  • Das Gefühl, eigentlich anders reagieren zu wollen

  • Und trotzdem immer wieder an deine eigene Grenze zu kommen


Und doch fühlen sich viele blockiert

– zwischen dem Wunsch, das Neue wirklich zu leben,

und den alten Erfahrungen und Konditionierungen,

die so tief in uns wirken, dass wir in herausfordernden

Momenten oft nur noch im Autopilot reagieren.

Du bist damit nicht allein.

 

Ich begleite Eltern und Fachkräfte dabei,

kindliches Verhalten zu verstehen –

und zu lernen, dabei nicht zu bewerten.

 

Denn hinter jedem Verhalten

steht ein Bedürfnis.

Und hinter jeder Reaktion eines Erwachsenen

eine eigene Geschichte.

 

Ich arbeite nach dem LilaLiebe®-Konzept von Kathy Weber,auf der Grundlage der Gewaltfreien Kommunikation nach Marshall Rosenberg,der Bindungstheorie und der Arbeit mit dem inneren Kind. 

 

Wenn du spürst,

dass du alleine nicht mehr weiterkommst

und dir Veränderung wünschst,

darfst du dir Unterstützung holen.

 

Ich begleite dich dabei,

tiefer zu schauen,

dich selbst besser zu verstehen

und dein Kind in seinem Erleben wahrzunehmen.

 

Gemeinsam entwickeln wir stimmige Strategien,

die mehr Leichtigkeit und Verbindung

in euren Familienalltag bringen.

Mein Ansatz

Mein Ansatz


Es geht dabei nicht um Erziehung im klassischen Sinn,
sondern um Beziehung – darum zu erkennen,
was das Kind braucht und was wir selbst brauchen.
Darum, Wege zu finden, wie beides Raum haben darf.
 
Ich begleite Eltern und Fachkräfte dabei,
eigene Muster und Reaktionen zu verstehen,
Selbstregulation zu stärken
und tragfähige Strategien zu entwickeln,
damit Beziehung entstehen kann
und Bedürfnisse auf beiden Seiten Raum bekommen.

Ziel des Coachings ist es, die aktuellen Bedürfnisse der Kinder wahrzunehmen
und sie Schritt für Schritt zu erfüllen –
in Verbindung,
nicht aus dem Wunsch heraus zu funktionieren,
sondern um echte Beziehung entstehen zu lassen.

Während du in deinem eigenen Prozess bist, bleibst du auch in herausfordernden Situationen präsent –
in Verantwortung für dich und dein Kind, im Hier und Jetzt.
Du übernimmst liebevoll die Führung und gibst deinem Kind dadurch Sicherheit:
 
Ich bin sicher.
Ich darf fühlen.
Ich bin gut, so wie ich bin.
Ich muss nichts tun, um geliebt zu werden.

Wenn das Nervensystem sich beruhigt, wird Miteinander wieder möglich.
So entsteht nach und nach ein Raum für mehr Verständnis, Nähe und Leichtigkeit.

Über Mich

Mein Weg in die Präsenz  

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Ich bin Marika – Lehrerin und zertifizierte LilaLiebe®-Beraterin nach Kathy Weber, Mama von drei Kindern und tief verbunden mit dem, was Kinder wirklich brauchen.
 
Mehrere Jahre habe ich an einer Grundschule mit Kindern in Sprachintensivklassen gearbeitet –
eine Zeit, die mir gezeigt hat, dass Kinder dann am meisten lernen und mitmachen, wenn sie sich sicher und verbunden fühlen – wenn sie wirklich gesehen und verstanden werden.

Über Mich

Was mich bewegt 

Schon seit meiner Kindheit begleitet mich die Sehnsucht,

Beziehung zwischen Erwachsenen und Kindern gerechter zu gestalten.

 

Weg von Manipulation, Ablenkung, Bestrafung und Belohnung –

hin zu echtem Kontakt, Würde und innerer Freiheit.

 

Denn wenn Kinder lernen, sich anzupassen,

statt sich selbst zu spüren,

entsteht oft ein Erwachsensein,

das funktioniert –

aber innerlich leer bleibt.

 

Mich berührt, wie sehr Kinder sich innerlich verbiegen,

um geliebt oder gesehen zu werden –

und wie tief ihre Sehnsucht nach

Zugehörigkeit und Sicherheit ist.

 

Mit der Geburt meiner eigenen Kinder

begann für mich eine neue Reise.

 

Ich wollte es anders machen.

Ich suchte nach dem,

was eine authentische, tiefe Beziehung wirklich ausmacht –

eine Beziehung, in der wir nichts vorspielen,

sondern SIND.

 

Ein erstes wichtiges Puzzleteil

fand ich in der Arbeit von Eckhart Tolle

(sehr prägend für meine Haltung – mehr dazu im Blog).

 

Die Begegnung mit Kathy Weber

und dem LilaLiebe®-Konzept

war schließlich ein Wendepunkt.

 

Endlich ergab vieles Sinn:

Dass Kinder mit ihrem Verhalten nicht provozieren,

sondern kommunizieren.

Und dass wirkliche Veränderung

erst dann möglich wird,

wenn wir Eltern bei uns selbst beginnen.

 

Seitdem begleitet mich diese Haltung täglich –

in meiner Familie,

in meiner Arbeit

und in meinem eigenen Wachsen.

LilaLiebe® – Kathy Weber

LilaLiebe® – Kathy Weber

Was bedeutet LilaLiebe®?
💜  
LilaLiebe® steht für fundierte Bindung – für eine Haltung, in der Eltern und Kinder sich wirklich verstehen können.
Das Konzept wurde von Kathy Weber entwickelt und verbindet die Gewaltfreie Kommunikation (nach Marshall Rosenberg) mit der Bindungstheorie und aktueller Entwicklungspsychologie.

Die LilaLiebe® erklärt die Bedürfniswelt von Kindern und zeigt Eltern, was Kinder in welcher Entwicklungsphase brauchen, um fundierte Bindung zu erfahren und zu selbstbewussten, selbstliebenden, selbstwertvollen, selbstverantwortlichen Erwachsenen heranzuwachsen.

Im Mittelpunkt steht die Idee, dass
hinter jedem Verhalten mindestens ein unerfülltes Bedürfnis steckt
– und dass echte Veränderung erst dann möglich wird, wenn wir dieses Bedürfnis erkennen, ernst nehmen und Wege finden, es zu erfüllen.


LilaLiebe® erinnert uns daran, dass wir die Erwachsenen sind –
und die Verantwortung tragen, auch in schwierigen Momenten präsent zu bleiben.
 


„Es gibt immer eine Lösung – egal, um was es geht. Wichtig ist nur, dass wir erkennen, welches Bedürfnis gerade unerfüllt ist, und dafür eine passende Strategie finden. Dann läuft es wie am Schnürchen –und genau das ist LilaLiebe:
wenn jeder bekommt, was er braucht.“
                                                                                           

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 — Kathy Weber

Warum es wirklich Sinn macht …

In allen Beziehungen

– und ganz besonders in der Beziehung zu unseren Kindern -

 

geht es im Kern immer um

Bindung.

Alle Menschen haben die gleichen Bedürfnisse.

Was sich unterscheidet, ist nicht das Bedürfnis selbst,

sondern die jeweilige Bedürftigkeit im Moment.

 

Kinder brauchen in jeder Phase etwas anderes,

um sich sicher zu binden und ein stabiles inneres Fundament zu entwickeln.

Nach dem LilaLiebe®-Verständnis entsteht Bindung dann,

wenn die Oberbedürfnisse von Kindern

und ihre jeweiligen Unterbedürfnisse

über die verschiedenen Entwicklungsphasen hinweg gesehen und erfüllt werden.

 

1. Phase: Überleben (ca. 0–2 Jahre)

 

In der ersten Phase steht das Oberbedürfnis Überleben im Mittelpunkt.

Kinder brauchen hier vor allem Elterliche Fürsorge.

 

Dazu gehören grundlegende Bedürfnisse wie:

Nahrung, Schlaf, Luft, Bewegung, Nähe, emotionale und körperliche Gesundheit...

 

Wird dieses Bedürfnis erfüllt, entsteht der erste Teil fundierter Bindung.

2. Phase: Sicherheit (ca. 2–5 Jahre)

Das zentrale Oberbedürfnis ist Sicherheit.

Dafür brauchen Kinder Elterliche Führung.

 

Führung bedeutet hier,

die Bedürfnisse des Kindes im Blick zu haben

und es liebevoll zu begleiten,

bis es selbst schafft.

Kinder brauchen in dieser Phase besonders:

Schutz, Orientierung, Führung, Autonomie im sicheren Rahmen,

Rituale und Struktur...

Diese Phase gilt als erste Autonomiephase.

Kinder wollen alles selbst machen, ausprobieren und Einfluss nehmen.

Ist das Bedürfnis nach Sicherheit erfüllt,

spüren Kinder festen Boden unter ihren Füßen

und können die bedingungslose Liebe ihrer Eltern annehmen.

3. Phase: Zugehörigkeit (ca. 6–8 Jahre)

 

Erst wenn Kinder sich sicher fühlen,

rückt das Bedürfnis nach Elterlicher Liebe in den Vordergrund.

 

Damit wird das Oberbedürfnis Zugehörigkeit erfüllt

– unter anderem durch Unterbedürfnisse wie:

Liebe, Empathie, Kooperation, Verstehen und Verstanden werden, Zuverlässigkeit...

Diese Phase gilt als zweite Autonomiephase.

Kinder wollen nun selbst entscheiden und mitbestimmen.

 

Kinder erleben:

Ich gehöre dazu. Ich bin willkommen.

4. Phase: Achtung (ab ca. 9 Jahre / Pubertät)

 

Hier steht das Oberbedürfnis Achtung im Fokus und wird durch Elterliche Achtung erfüllt. 

Unterbedürfnisse sind hier u.a.:

Wertschätzung, Respekt, Integrität, Individualität und Wahrhaftigkeit...

 

Die Pubertät gilt als dritte Autonomiephase. Kinder und Jugendliche wollen selbst Erfahrungen machen

und als eigenständige Persönlichkeit ernst genommen werden.

Sie erleben:

Ich werde gesehen und respektiert, so wie ich bin.

Diese Phase ist ein wichtiger Baustein

für die Entwicklung eines stabilen Selbst.

Was Kinder daraus entwickeln?

 

Wenn Kinder in diesen Phasen gut begleitet werden,

entsteht Schritt für Schritt ein stabiles inneres Selbst:

 

 

Selbstwert.

Selbstvertrauen.

Selbstbewusstsein.

Selbstliebe.

Selbstbestimmung.

Selbstverantwortung.

 

Ein Selbst, das weiß:

 

Ich bin wertvoll.

Ich vertraue mir.

Ich darf ich sein.

Ich bin liebenswert.

Ich darf meinen eigenen Weg gehen.

Ich trage Verantwortung für mich.

Nicht, weil sie „richtig erzogen“ wurden –

sondern weil ihre Bedürfnisse Raum hatten.

Weil sie in Beziehung wachsen durften.

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Beratung

Beratung

Meine LilaLiebe®-Beratung nach Kathy Weber

richtet sich an Eltern mit Kindern von 0 bis ins Teenageralter,

die sich 1:1 Unterstützung wünschen,

um Konflikte wirklich zu verstehen und zu lösen.

 

Nicht über Manipulation, Belohnung oder Bestrafung –

sondern in Kooperation,

in einem Miteinander auf Augenhöhe.

 

Im Mittelpunkt steht der Wunsch nach fundierter Bindung –

für dein Kind und für dich selbst.

 

Die Beratung richtet sich ebenso an Fachkräfte,

die sich in einer konkreten Konfliktsituation befinden

und bereit sind, sowohl das Kind als auch den eigenen Anteil am Konflikt zu reflektieren und neue, stimmige Lösungen zu finden.

1. Beratungstermin – dich selbst verstehen

 

Im ersten Schritt schauen wir gemeinsam auf deine aktuelle Situation

und spüren nach,

was dich innerlich wirklich belastet.

 

Oft liegen die wahren Herausforderungen

nicht im Verhalten des Kindes,

sondern in alten Mustern,

Stressreaktionen

oder gelernten Überlebensstrategien,

die in herausfordernden Momenten übernehmen.

 

Hier entsteht Klarheit.

Ein neuer Blick auf das, was gerade ist.

Und wieder Halt in dir.

2. Beratungstermin – dein Kind verstehen

 

Im zweiten Schritt richten wir den Blick auf dein Kind.

 

Wir ordnen sein Verhalten ein

und machen seine Bedürfnisse sichtbar.

 

Du lernst zu erkennen,

was hinter dem Verhalten deines Kindes steckt –

und wie du es dabei unterstützen kannst,

 

sich zu regulieren,

Sicherheit zu erleben

und kleine wie große Herausforderungen zu bewältigen,

ohne dich selbst zu verlieren.

 

Gemeinsam entwickeln wir konkrete Schritte,

die zu eurem Familienalltag passen

und echte, nachhaltige Veränderung ermöglichen.

Ziel der Beratung

 

  • Dass Beziehung wieder Raum bekommt. Sehen, was ist.

  • Dass Gefühle gesehen und Bedürfnisse gehalten werden.

  • Dass Wege entstehen, die sich stimmig anfühlen – für dich und für dein Kind.

Wir bleiben die Erwachsenen.

Wir übernehmen liebevoll Führung und Verantwortung.

Und wir beginnen bei uns selbst.

 

Denn echte Veränderung entsteht nicht durch Kontrolle,

sondern durch Präsenz.

​Mein Angebot

Die Terminbuchung befindet sich aktuell im Aufbau.
Wenn du dir Begleitung wünschst, melde dich gerne direkt bei mir.

Termine:
Mo–Mi: online & vor Ort
Do–Fr: nur online

1:1 Einzelberatung 
2-Termine-Paket à 60 Minuten
Preis: 190 €  ​

Mini-Session

Impulsberatung

 
30 Minuten
Preis: 45 €  

 Paarberatung
3 -Termine-Paket à 60 Minuten
Preis: 285 €

Einzelner Nachfolgetermin
60 Minuten
Preis: 95 €  

Blog

Inspirationen & Einflüsse

Inspirationen und Einflüsse

Eckhart Tolle – Präsenz in der Elternschaft

Eckert Tolle

Viele Eltern tun jeden Tag unendlich viel für ihre Kinder – sie kümmern sich, organisieren, reagieren, erziehen.
Doch in all dem Tun geht oft etwas Wesentliches verloren: das SEIN.
 
Eckhart Tolle beschreibt in „Eine neue Erde“, dass unser Tun erst dann wirklich nährt, wenn es aus der Tiefe des Seins entspringt.
Wenn wir nur handeln, ohne im Kontakt mit uns selbst zu sein, entsteht eine Leere – auch in der Beziehung zu unseren Kindern.
 
Kinder spüren, ob wir präsent sind oder nur funktionieren.
Sie sehnen sich nicht nach „perfekten“ Eltern,
sondern nach Eltern, die da sind – mit wachem Herzen, mit ruhiger Präsenz.

„Tun ist ohnehin nie genug, solange du das Sein vernachlässigst.“
                                         
                                                      

— Eckhart Tolle

Und es geht...

„Während du dein Kind anschaust, ihm zuhörst, es streichelst oder ihm bei diesem und jenem hilfst, bist du wach, still und vollkommen präsent. Du bist das Sein hinter dem Tun.“

                                               

— Eckhart Tolle

Bewusste Elternschaft bedeutet deshalb nicht, alles richtig zu machen, sondern im Moment zu verweilen – zu sehen, zu hören, zu fühlen, was gerade ist.
Wenn wir unserem Kind in dieser inneren Stille begegnen, schaffen wir einen Raum, in dem echtes Sein möglich wird.
Dann geschieht das, was keine Methode je leisten kann: Verbindung.

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Jesper Juul

Jesper Juul – Beziehung statt Erziehung


Viele Eltern fürchten sich vor der Pubertät –
doch sie ist oft nur das Ergebnis der Beziehung,
die bis dahin gelebt wurde.
 
Kinder, die nie wirklich gehört wurden,
die zu oft funktioniert haben und zu wenig Raum für ihre Autonomie hatten,
beginnen in dieser Phase, um ihre Würde zu kämpfen.
 
Nicht, weil sie „schwierig“ sind,
sondern weil sie endlich sie selbst sein wollen.

„Beobachte dich selbst:

Sprichst du mit deinem Kind so,

wie du mit deinem besten Freund oder deiner besten Freundin sprechen würdest?

                                                                 — Jesper Juul

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Verena König

Verena König – Selbstegulation

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Das große Thema, das für viele Kinder – und auch für uns Erwachsene – noch
immer ein Fremdgebiet ist: Selbstregulation.
 
Wie sollten wir wissen, wie das geht, wenn wir es selbst nie erfahren haben?
Wenn wir keine Vorbilder hatten, die uns gezeigt haben,
wie man mit starken Gefühlen umgeht –
mit Wut, Angst, Traurigkeit oder Scham.



In vielen Familien war genau das nicht erwünscht:
die sogenannten „negativen Gefühle“ sollten lieber verschwinden.
Also haben wir gelernt, sie zu unterdrücken,
zu funktionieren, stark zu sein – und uns dabei von uns selbst zu entfernen.
 
Doch Selbstregulation bedeutet, wieder zurückzufinden.
Zu lernen, unsere inneren Wellen wahrzunehmen,
ohne von ihnen mitgerissen zu werden.
 
Wenn wir uns selbst regulieren, übernehmen nicht mehr unsere alten Muster das Steuer.
Wir reagieren nicht mehr automatisch,
sondern können wählen,
wie wir mit dem Moment, mit unserem Kind – und mit uns selbst – in Verbindung bleiben.

 

 


„Selbstregulation ist gelebte Selbstliebe.
Sie entsteht nicht durch Kontrolle, sondern durch Mitgefühl –
mit dem, was gerade in uns ist.“
                                         

— Verena König 

Gabor Maté

Gabor Maté – Trauma und die Kraft der Beziehung

„Trauma entsteht in Beziehungen und heilt in Beziehungen.“

             

                                        — Gabor Maté
 

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Kinder werden nicht traumatisiert, weil sie verletzt werden,
sondern weil sie mit ihrem Schmerz alleine bleiben.


 
Trauma entsteht nicht durch das Ereignis selbst,
sondern durch das Fehlen von Verbindung,
durch das Alleinsein im Schmerz.


 
Um ein Trauma zu erleben, braucht es keine Katastrophe.
Es genügt, wenn Eltern – entfremdet von ihrem eigenen Bauchgefühl –
die Tränen ihres Kindes nicht halten können,
wenn sie schreien lassen, statt zu trösten.

 


Das Kind verzweifelt – nicht am Schmerz,
sondern an der fehlenden Beziehung.
 


Nach Gabor Maté haben Kinder zwei Grundbedürfnisse:
Bindung und Authentizität.
Doch wenn ihre Echtheit die Bindung zu bedrohen scheint,
muss das Kind wählen – und entscheidet sich fast immer für die Bindung.


Es unterdrückt Wut, Angst, Trauer,
um die Liebe und Zugehörigkeit zu sichern.
 
So lernen viele von uns, sich anzupassen,
statt sich selbst treu zu bleiben.


Wir überleben – aber wir verlieren ein Stück Lebendigkeit.

Dami Charf

Dami Charf - Bindungstrauma verstehen

                                                               – Dami Charf

„Wir sehen die Welt nicht so, wie sie ist – sondern so, wie wir sie erfahren haben.“
 

Dami Charf spricht von zwei Formen von Trauma:

Schocktrauma
ein einzelnes, überwältigendes Ereignis

Bindungstrauma
entsteht über längere Zeit, wenn wir nicht ausreichend gesehen, gehalten oder reguliert wurden

Bindungstrauma wirkt später überall:

in unseren Beziehungen, in unserer Selbstwahrnehmung, im Stresserleben, im Umgang mit unseren Kindern und anderen Menschen​.

Unsere Reaktionen heute sind oft alte Schutzstrategien, die wir als Kinder brauchten, um Nähe, Ablehnung, Konflikte oder Überforderung zu überstehen.

Das erklärt so vieles:


warum manche Menschen schnell in Rückzug gehen
warum andere klammern
warum kleine Momente plötzlich riesig wirken
warum wir in Stress „wie ferngesteuert“ reagieren

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Kontakt

Marika Grötzsch

015157933764

Adresse

Neue Horizonte

Friedrichstr. 18

D-64646 Heppenheim

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